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Berlin, Germany

„Berlin bietet gute Rahmenbedingungen, wenn man in der Schnittmenge der Technologie- und Kreativszene arbeitet.” – Fabian Metzeler im optiMST-Interview über die Märkte und Produkte von volatiles, die Förderungen während der Gründungsphase und warum Berlin der richtige Standort für das junge Unternehmen ist. 1. optiMST: Herr Metzeler, Sie sind einer von drei Gründern und CEO von volatiles. In welchen Geschäftsfeldern und mit welchen Produkten will volatiles in den Markt eintreten? Fabian Metzeler © Michael Zech Fabian Metzeler: volatiles positioniert sich an der Schnittstelle der beiden aufstrebenden Technologiesegmente „LED-Beleuchtung” und „Smart Home”. Wir verstehen Energieeffizienz als notwendiges aber nicht ausreichendes Verkaufsmerkmal der LED-Technologie. Produkte wie die Philips Hue haben gezeigt, dass Emotion der Schlüssel zum Endverbrauchermarkt ist – das wichtigste Kundensegment für LED-Beleuchtung. Aus diesem Grund betritt volatiles ab 2015 den Markt mit den ersten intelligenten Beleuchtungsoberflächen für Wohnbereiche. Neben individuellen statischen und dynamischen Lichtszenen erlauben unsere Flächen Nutzern, unmittelbar mit dem Licht zu interagieren, beispielsweise per Berührung der Flächen. Über Schnittstellen zum Smart-Phone und Smart-Home kommunizieren die Beleuchtungsflächen darüber hinaus mit Ihrer Umwelt und passen die Beleuchtung auf Wunsch automatisch an. Die Technologie bleibt für den Anwender dabei stets unsichtbar. 2. optiMST: Wo liegt der fachliche Schwerpunkt von volatiles und was ist das Besondere an den Produkten? Was ist der Mehrwert für die Endkunden und in welche Richtung will sich das Unternehmen weiter entwickeln? Fabian Metzeler: volatiles fokussiert sich auf die intelligente Vernetzung und Steuerung digitaler Beleuchtung, dessen unglaubliches Potenzial den meisten Verbrauchern bisher nicht bekannt ist. In Zukunft wird jede Lampe ein intelligenter und vernetzter Computer sein, der neben einem energieeffizienten auch ein gesundes, funktionales und individuelles Licht schafft. Mit unserem ersten Produkt wollen wir Kunden aufzeigen, was mit LED-Technologie alles möglich ist, um sukzessiv eine intelligente Lichtsteuerung zu entwickeln, die eine perfekte künstliche Beleuchtung schafft. Als unsere langfristige Aufgabe verstehen wir daher die intelligente Vernetzung des Lichtes mit seiner Umgebung, um Menschen eine effiziente Beleuchtung zu bieten, die zugleich ihren visuellen, emotionalen und biologischen Bedürfnissen gerecht wird. 3. optiMST: Sie haben das Unternehmen bisher überwiegend selbstfinanziert, unterstützt durch Fördergelder und Zuschüsse. Welche Fördergelder haben Sie erhalten und was raten Sie anderen Gründern im Bereich Optik? Fabian Metzeler: Neben dem EXIST-Gründerstipendium, das wir zusammen mit der FU Berlin beantragt haben, konnten wir uns des Coaching BONUS der Investitionsbank Berlin erfreuen und zudem mehrere Gründungswettbewerbe für uns entscheiden. Gründern im Bereich Optik empfehle ich, gerade am Anfang an Wettbewerben teilzunehmen, um zum einen das Geschäftsmodell zu verfeinern – hier tut sich derzeit enorm viel – und zum anderen das Thema Optik für zukünftige Investoren besser zu validieren und greifbar zu machen. 4. optiMST: Warum haben Sie in Berlin gegründet und in welchen Bereichen suchen Sie noch Kooperationspartner oder Mitarbeiter? Fabian Metzeler: Berlin bietet gute Rahmenbedingungen, wenn man in der Schnittmenge der Technologie- und Kreativszene arbeitet. Auf der einen Seite ermöglichen umfangreiche Förderangebote die Entwicklung noch junger Technologien, auf der anderen Seite bietet die kreative Landschaft ein gutes Inspirationspotenzial. volatiles selbst agiert auf B2B-Ebene, weshalb wir uns über neue Kooperationspartner auf der Vertriebsseite freuen. Um die Entwicklung schnell vorantreiben zu können, sind wir natürlich auch an begeisterungsfähigen Entwicklern interessiert, die eine Leidenschaft für die Digitalisierung und das Internet der Dinge haben. Kurzbeschreibung: Fabian Metzeler ist Gründer und CEO von volatiles. In Anschluss an sein Studium zum Wirtschaftsingenieur am Karlsruher Institut für Technologie arbeitete Herr Metzeler u. a. in Deutschland, Mexiko und China in der strategischen und operativen Unternehmensberatung.


News Article | April 15, 2014
Site: www.fu-berlin.de

René Schulz, Fabian Metzeler, Janos Kutscherauer und Jakob Baatz entwickeln ein intelligentes Lichtsystem, das auf den ersten Blick wie ein traditionelles Glasmosaik aussieht. Kern des Systems mit dem Namen „volaTiles“ sind handtellergroße, quadratische Module, die zu individuellen Beleuchtungsflächen zusammengesetzt werden und dynamische Lichtszenen abspielen. Farben, Muster und Helligkeit lassen sich sowohl durch Berührung als auch per Smartphone-App verändern und personalisieren. Über Umgebungssensoren und Schnittstellen zum Smart-Home passt sich das System selbstständig an Veränderungen der Umgebung an. volaTiles bedient damit den Trend zur langlebigen Festkörpertechnologie (SSL – Solid-State Lighting) in der Beleuchtung sowie den Bedarf nach ergonomischer, gesundheitsförderlicher Lichtgestaltung. Potenzielle Kunden sind private Haushalte ebenso wie Hotels, Wellness- und Gesundheitszentren. Wissenschaftlicher Mentor des Teams ist Professor Mesut Güneş, Leiter der Arbeitsgruppe „Verteilte, eingebettete Systeme“ an der Freien Universität Berlin.


Furi E.,volatiles | Hilton D.R.,volatiles | Halldorsson S.A.,volatiles | Barry P.H.,volatiles | And 4 more authors.
Geochimica et Cosmochimica Acta | Year: 2010

We present new He-Ne data for geothermal fluids and He-Ne-Ar data for basalts from throughout the Icelandic neovolcanic zones and older parts of the Icelandic crust. Geothermal fluids, subglacial glasses, and mafic phenocrysts are characterized by a wide range in helium isotope ratios (3He/4He) encompassing typical MORB-like ratios through values as high as 36.8 RA (where RA=air 3He/4He). Although neon in geothermal fluids is dominated by an atmospheric component, samples from the northwest peninsula show a small excess of nucleogenic 21Ne, likely produced in-situ and released to circulating fluids. In contrast, geothermal fluids from the neovolcanic zones show evidence of a contribution of mantle-derived neon, as indicated by 20Ne enrichments up to 3% compared to air. The neon isotope composition of subglacial glasses reveals that mantle neon is derived from both depleted MORB-mantle and a primordial, 'solar' mantle component. However, binary mixing between these two endmembers can account for the He-Ne isotope characteristics of the basalts only if the 3He/22Ne ratio of the primordial mantle endmember is lower than in the MORB component. Indeed, the helium to neon elemental ratios (4He/21Ne* and 3He/22Nes where 21Ne*=nucleogenic 21Ne and 22Nes='solar'-derived 22Ne) of the majority of Icelandic subglacial glasses are lower than theoretical values for Earth's mantle, as observed previously for other OIB samples. Helium may be depleted relative to neon in high-3He/4He ratio parental melts due to either more compatible behavior during low-degree partial melting or more extensive diffusive loss relative to the heavier noble gases. However, Icelandic glasses show higher 4He/40Ar* (40Ar*=radiogenic Ar) values for a given 4He/21Ne* value compared to the majority of other OIB samples: this observation is consistent with extensive open-system equilibrium degassing, likely promoted by lower confining pressures during subglacial eruptions of Icelandic lavas. Taken together, the He-Ne-Ar systematics of Icelandic subglacial glasses are imprinted with the overlapping effects of helium depletion in the high-3He/4He ratio parental melt, binary mixing of two distinct mantle components, degassing fractionation and interaction with atmospheric noble gases. However, it is still possible to discern differences in the noble gas characteristics of the Icelandic mantle source beneath the neovolcanic zones, with MORB-like He-Ne isotope features prevalent in the Northern Rift Zone and a sharp transition to more primitive 'solar-like' characteristics in central and southern Iceland. © 2010 Elsevier Ltd. Source


de Leeuw G.A.M.,volatiles | Hilton D.R.,volatiles | Gulec N.,Middle East Technical University | Mutlu H.,Eskiehir Osmangazi University
Applied Geochemistry | Year: 2010

New He and C relative abundance, isotope and concentration results from nine geothermal locations situated along an 800-km transect of the North Anatolian Fault Zone (NAFZ), Turkey, that were monitored during the period November 2001-November 2004, are reported. The geothermal waters were collected every 3-6 months to study possible links between temporal geochemical variations and seismic activity along the NAFZ. At the nine sample locations, the He isotope ratios range from 0.24 to 2.3RA, δ13C values range from -4.5 to +5.8‰, and CO2/3He ratios range from 5 × 109 to 5 × 1014. The following geochemical observations are noted: (1) the highest 3He/4He ratios are found near the Galatean volcanic region, in the central section of the NAFZ, (2) at each of the nine sample locations, the 3He/4He ratios are generally constant; however, CO2/3He ratios and He contents both show one order of magnitude variability, and δ13C values show up to ∼4‰ variability, and (3) at all locations (except Reşadiye), δ13C values show positive correlations with CO2 contents. The results indicate that at least three processes are necessary to account for the geochemical variations: (1) binary mixing between crustal and mantle-derived volatiles can explain the general characteristics of 3He/4He ratios, δ13C values, and CO2/3He ratios at the nine sample locations; (2) preferential degassing of He from the geothermal waters is responsible for variations in CO2/3He values and He contents at each sample location; and (3) CO2 dissolution followed by calcite precipitation is responsible for variations in CO2 contents and δ13C values at most locations. For each of the geochemical parameters, anomalies are defined in the temporal record by values that fall outside two standard deviations of average values at each specific location. Geochemical anomalies that may be related to seismic activity are recorded on June 28, 2004 at Yalova, where a M = 4.2 earthquake occurred 43 days earlier at 15 km distance from the sample location, and on April 7, 2003 at Efteni, where a M = 4.0 earthquake occurred 44 days later at a distance of 12 km. At both locations, the sampling periods containing geochemical anomalies were preceded by an increase in M ≥ 3 earthquakes occurring within 60 days and less than 40 km distance. © 2010 Elsevier Ltd. All rights reserved. Source


Barry P.H.,volatiles | Hilton D.R.,volatiles | Fischer T.P.,University of New Mexico | de Moor J.M.,University of New Mexico | And 2 more authors.
Chemical Geology | Year: 2013

We report new helium and carbon isotope (3He/4He and δ13C) and relative abundance (CO2/3He) characteristics of a suite of 20 gases and fluids (cold mazuku-like CO2 vents, bubbling mud-pots, hot and cold springs) from 11 different localities in Rungwe Volcanic Province (RVP), southern Tanzania and from 3 additional localities in northern Tanzania (Oldoinyo Lengai Volcano and Lake Natron). At RVP, fluids and gases are characterized by a large range in He-isotope compositions (3He/4He) from 0.97 RA to 7.18 RA (where RA = air 3He/4He), a narrow range in δ13C ratios from -2.8 to -6.5‰ (versus VPDB), and a large range in CO2/3He values spanning nearly four orders of magnitude (4×109 to 3.2×1013). Oldoinyo Lengai possesses upper-mantle-like He-CO2 characteristics, as reported previously (Fischer et al., 2009), whereas hot springs at Lake Natron have low 3He/4He (~0.6 RA), CO2/3He (~5-15×108) and intermediate δ13C (~-3.7 to -4.9 ‰). At RVP, fluid phase samples have been modified by the complicating effects of hydrothermal phase-separation, producing CO2/3He and δ13C values higher than postulated starting compositions. In contrast, gas-phase samples have not been similarly affected and thus retain more mantle-like CO2/3He and δ13C values. However, the addition of crustal volatiles, particularly radiogenic helium from 4He-rich reservoir rocks, has modified 3He/4He values at all but the three cold CO2 gas vent (i.e., mazuku) localities (Ikama Village, Kibila Cold Vent and Kiejo Cold Vent) which retain pristine upper-mantle He-isotope (~7 RA) and He-CO2 characteristics. The extent of crustal contamination is controlled by the degree of interaction within the hydrothermal system, which increases with distance from each major volcanic center. In contrast, we propose that pristine cold CO2 mazuku gases collected at stratigraphic contacts on the flanks of RVP volcanoes may potentially tap isolated gas pockets, which formed during previous eruptive events and have remained decoupled from the local hydrothermal system. Furthermore, by identifying and utilizing unmodified gas samples, we determine mantle versus crustal provenance of the CO2, which we use to estimate mantle-derived CO2 fluxes at both Rungwe and Lake Natron. Finally, we investigate the origin of the apparent discrepancy in He isotopes between fluids/gases and mafic phenocrysts at RVP (from Hilton et al., 2011), and discuss the tectonic (i.e., rift zone dynamics) and petrogenic conditions that distinguish RVP from other plume-related subaerial rift zones. © 2012 Elsevier B.V. Source

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